Was ist BookCrossing?

Was ist eigentlich "bookcrossing"

Das Freilassen von Büchern, die Andere finden, lesen und darüber erzählen.
Allerdings lebt BookCrossing davon, dass wir BookCrosser Rückmeldungen von diesen Büchern erhalten.

Seit wann gibt es "bookcrossing"?

Idee: März 2001. Realisierung der Webseite: 17.04.2001. In den ersten 11 Monaten ca. 100 neue Mitglieder pro Monat. In März 2002 erschien eine einseitige Story über BookCrossing im "Book-Magazine", welche die Medien aufmerksam machte... mit dem Resultat, dass sich pro Tag über 200 neue Mitglieder anmelden, Tendenz steigend.

Wer macht da überhaupt mit?

Bislang (Stand November 2012) gibt es 1.473.000 BookCrossers, die bereits 9.411.000 Bücher registriert haben. Die BookCrosser stammen aus allen Altersgruppen und demographischen Kategorien.

Wo wird das überhaupt gemacht?

BookCrossing ist ein globales Phänomen, mit Mitgliedern aus über 130 Ländern - von der Antarktis bis nach Simbabwe. Natürlich liegt der größte Anteil in den USA. Dennoch, die Community in Deutschland und in ganz Europa wächst stetig. Bücher kennen nun mal keine Landesgrenzen und werden oft bei Reisen wieder "freigelassen"...

Wie funktioniert es?

BookCrossers registrieren ihre Bücher auf der Webseite, so dass jedes Buch eine eigene BCID (BookCrossingIDnumber) hat. Damit wird das Buch gekennzeichnet (handschriftlich, Etikett, wie auch immer). Anhand dieser Nummer kann derjenige, der ein freigelassenes Buch findet, auf www.BookCrossing.com nachschauen, wer das Buch freigelassen hat und wo es schon überall gewesen ist. Selber kann man auch noch einen Eintrag zu diesem Buch machen, so dass die anderen BookCrosser wissen, dass es dem Buch gutgeht. Nachdem man es dann gelesen hat (oder auch nicht), läßt man selber das Buch wieder frei. Das heißt z.B. in einer Kneipe, in der Bahn oder im Park liegen lassen, damit andere es finden können - oder an einen Freund oder Bekannten weitergeben.

Warum tun die das eigentlich?

BookCrossing kombiniert Abenteuer, Uneigennützigkeit und Literatur in einer einmaligen Mischung, welche Leseratten unwiderstehlich finden. Die Ähnlichkeit zur Flaschenpost oder zu den Zettelchen an Luftballons erinnert BookCrosser an alte Zeiten. Des weiteren kann man BookCrossing auch als eine weltweite, große, offene Bibliothek sehen.

Also muss ich mich von meinen heißgeliebten Büchern trennen?

Jein. Einerseits gibt es manchmal Bücher, die man einmal gelesen hat, und dann liegen sie nur noch herum. Zum Wegschmeißen zu schade, zum Sammeln nicht wertvoll genug. Diese Bücher sind schon mal prädestiniert, um auf Reisen zu gehen. Andererseits gibt es Bücher, die sammelt man und leiht sie noch nicht einmal aus. Nun ja, es soll inzwischen BookCrosser geben, die gewisse Bücher doppelt kaufen... eins für die Sammlung und eins zum Freilassen...

Die Webseite: www.bookcrossing.com

Bis Mai 2010 war die Webseite ausschließlich in Englisch. Inzwischen "spricht" BookCrossing bereits mehrere Sprachen, unter anderem Deutsch. Und da BookCrossing.com eine lebendige Webseite ist, wo ständig Neues hinzugefügt wird, kann es durchaus vorkommen, dass zwischen den deutschen Zeilen mal was englisches erscheint, was in der Regel von unseren Übersetzerinnen schnell wieder ins Deutsche übertragen wird.

Ansonsten gibt es natürlich auch ein deutschsprachiges Forum, wo man sich über Bücher unterhalten kann (aber nicht muss), seine Fragen los wird und garantiert eine Antwort bekommt und wo man einfach Spaß haben kann. Darüber-hinaus gibt es dann auch noch die deutschsprachige Supportseite www.bookcrossers.de (.at .ch) sowie das BalyyCumber Blog www.ballycumber.de.

Die Journale der freigelassenen Bücher sind prinzipiell in der Sprache des Buches geschrieben. Die kostenlose Anmeldung wird per Emailadresse und Passwort gemacht, doch innerhalb der Webseite ist man nur mit einem selbstgewählten Screennamen (Nick, Pseudonym) bekannt - die Emailadresse wird niemals irgendwo angezeigt.

Auf dieser Webseite kann man dann Büchern eine eigene BCID geben, mitteilen, wo solche Bücher freigelassen werden (damit andere BookCrosser auf die Jagd gehen können), nachschauen, wann und wo Bücher freigelassen werden (damit man selber auf die Jagd gehen kann), gefundenen Büchern einen Eintrag verpassen und diese, nachdem man sie gelesen hat, rezensieren und dann selbst wieder freilassen.


Schaut mal rein, es lohnt sich!

Original von BC, zusammengestellt von Wyando erweitert von Mirka.